Am 6. Oktober ist „Tag der Gewaltfreien Kommunikation“:

Wie Kommunikation Frieden schafft

Mit vielfältigen Aktionen und Programmen wird am 6. Oktober im deutschsprachigen Raum der „Tag der Gewaltfreien Kommunikation“ begangen. Der nationale Gedenktag erinnert an Marshall B. Rosenberg, den Begründer der „Gewaltfreien Kommunikation“ (GFK). Die GFK ist eine Lebenshaltung, die nicht nur in Konfliktsituationen stets die Verbindung zu den Menschen sucht und selbst in Streitsituationen, einen friedvollen Weg des Miteinanders bietet. Weltweit setzen sich Menschen bereits seit Jahrzehnten für die Verbreitung dieser achtsamen Gesprächsform ein.
Die GFK orientiert sich an menschlichen Bedürfnissen und benennt Gefühle, ohne zu verurteilen. Eine Methode, mit der in der Vergangenheit und allgegenwärtig selbst langwierige Konflikte nachhaltig gelöst werden. Marshall B. Rosenberg, der Begründer der GFK, hat in seinem vielfältigen Wirken unter anderem mit Hilfe dieser Methode erfolgreich zwischen Palästinensern und Israelis oder rivalisierenden Straßengangs in New York vermittelt.
Heute verbreiten weltweit Trainer und Netzwerke die GFK. In zahlreichen Unternehmen und Organisationen wird diese Art der Kommunikation gelehrt. Lehrer wenden die GFK im Schulunterricht an aber auch Paare oder Eltern profitieren von den verbindenden Umgangsformen, die sich mit Hilfe der GFK den Menschen bietet.
Am Gedenktag, dem Geburtstag Marshall B. Rosenbergs, bieten GFK-Gruppen und -Netzwerke in vielen Städten und Gemeinden im deutschsprachigen Raum Informationsveranstaltungen oder Aktionen, wie beispielsweise einen Free-Hug-Day (kostenlose Umarmung) am Frankfurter Hauptbahnhof. Einen Überblick zu allen Veranstaltungen liefert die Internetseite www.tag-der-gfk.org.

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