Was ist (Tier-)Training?

Kommunikation

ist mehr als reden

Beobachtung

heißt nicht beurteilen

Wissen

ist die Basis

Empathie

öffnet Türen

Wissen

Das Wissen bildet die Grundlage des Trainings. Es gibt viele alte und neue Erkenntnisse, die es erlauben auf wissenschaftlicher Basis fundiert und nachvollziehbar zu arbeiten.

Es gibt gerade im Hundebereich mittlerweile sehr viele Bücher und Seminare zu Haltung und Erziehung. Es gibt gute und schlechte, wie es überall der Fall ist. Man kann nicht alles ungefragt übernehmen. Mit der Zeit findet man heraus, welche Trainingsphilosphie einem persönlich liegt. Dann kann man überlegen, ob das gerade gehörte, der eigenen Philosophie und dem eigenen Wertesystem entspricht und kann das Wissen übernehmen, bzw. selbst übernehmen. Ist dies nicht der Fall, war es dennoch nicht umsonst, denn das Puzzle wird vollständiger, auch wenn man darauf nicht zurückgreifen will.
Als einen wesentlichen Aspekt sehe ich an, dass man sich andere Meinungen anhört und für sich selbst bewertet. Ich besuche durchaus Seminare von denen ich annehme, dass nichts Neues für mich dabei ist oder der Referent eine andere Trainingsphilosophie vertritt als ich. Bisher hat mich jede Meinung bereichert. Manchmal ist es nur ein Satz in einem Tagesseminar, der mir wieder einen neuen Aspekt im Training klar macht. Oder die Erkenntnis so niemals arbeiten zu wollen, bestärkt mich in meinem Weg.
Es gibt viele "Gurus" die behaupten, die richtige und einzig wahre Trainingsmethode zu kennen.
Ich bin davon überzeugt, dass ein guter Trainer viele Methoden kennt und sich dann in jeder einzelnen Situation überlegt, welche Methode am besten dafür geeignet ist.
Ich möchte nicht stehen bleiben, wo ich bin, sondern ich möchte mich durch neue Ideen bereichern lassen und mich weiter entwickeln.

Trotz aller Kenntnisse und theoretischer Grundlagen ist Training auch ein Handwerk. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Für das Training muss die Beobachtung geübt werden, das Timing und die Handhabung von Belohnung, Aufbau der Trainingssituation u.v.m. Diese Fähigkeiten lassen sich durch regelmäßiges Üben verbessern. Deshalb ist es enorm wichtig, sich selbst in der Praxis zu verbessern, z.B. durch Videoaufnahmen, Seminare und Austausch mit anderen. Denn je weniger Fehler wir als Trainer machen, desto schneller lernt das Tier von uns.

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